Treffen in Restaurants haben Nachspiel

Mühlacker

Behörden prüfen Vorkommnisse in Mühlacker und Knittlingen. Stadtverwaltung in Mühlacker widerspricht dem Eindruck, sie habe
die Zusammenkunft einer „Selbsthilfegruppe“ mitten im Lockdown in den Räumen einer Gaststätte ausdrücklich genehmigt.

Zwei Vorfälle in Restaurants beschäftigen die Behörden: Hier der Polizeieinsatz in Mühlacker...

Zwei Vorfälle in Restaurants beschäftigen die Behörden: Hier der Polizeieinsatz in Mühlacker...

Mühlacker/Knittlingen. Nach zwei Veranstaltungen mitten im Lockdown in Räumlichkeiten von Gaststätten in Knittlingen und Mühlacker beschäftigen sich die Behörden mit den möglichen Konsequenzen für die Betreiber und Teilnehmer. In Mühlacker hatte sich, wie mehrfach berichtet, am Nachmittag des 28. Dezembers in einem Restaurant eine 16-köpfige Gesprächsrunde versammelt, die sich als „Selbsthilfegruppe“ mit dem Ziel der „sozialen Fürsorge“ deklarierte und – nach einem anonymen Hinweis – einen größeren Polizeieinsatz wegen des Verdachts des Verstoßes gegen Corona-Auflagen auslöste, bei dem es zu Handgreiflichkeiten kam. Drei der Teilnehmer, zwei 54 und 67 Jahre alte Frauen und ein 68-jähriger Mann, zeigten sich nach Darstellung der Polizei besonders rabiat und mussten nach einer Rangelei und einem versuchten Faustschlag mit Handschellen gebändigt werden. Umso brisanter wird der Vorfall dadurch, dass die Inhaberin, die nach eigenem Bekunden nur ihre Räume zur Verfügung gestellt hatte, auf eine vorherige telefonische Anfrage im Rathaus verwies und sich dadurch rechtlich abgesichert fühlte.

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