Stadtwerke kündigen Preiserhöhung an

Mühlacker

Verkündung der neuen Grund- und Arbeitspreise geht einher mit einem Sparappell bei Strom und Gas des Mühlacker Stadtwerke-Chefs Roland Jans . Die geplanten Preisbremsen der Bundesregierung würden zusätzliche Anreize zum sparsamen Umgang mit Energie schaffen.

Im Dezember beginnt wieder die Ablesezeit an den Verbrauchszählern. Dafür möchte die Stadtwerke dieses Jahr für Stichproben mehr Ableser einsetzen.Foto: Eier

Im Dezember beginnt wieder die Ablesezeit an den Verbrauchszählern. Dafür möchte die Stadtwerke dieses Jahr für Stichproben mehr Ableser einsetzen.Foto: Eier

Mühlacker. Die Füllstände der bundesweiten Gasspeicher nähern sich der 100-Prozent-Marke an, das lässt sich wochentags bei der Bundesnetzagentur verfolgen. Am Freitag wurde ein Füllstand von 99,57 Prozent veröffentlicht. „Wir befinden uns in einer trügerischen Situation“, warnt daher – nicht zuletzt mit Blick auf die milden Oktobertemperaturen – Roland Jans, Geschäftsführer der Stadtwerke Mühlacker. Dem Fachmann ist wichtig, zu betonen, dass der Winter bevorsteht. Es sei möglich, eine Gasmangellage zu vermeiden, doch dafür bedürfe es der Anstrengung aller: So müssten durchschnittlich mindestens 20 Prozent Gas eingespart und zu Jahresbeginn drei LNG-Terminals in Betrieb genommen werden. Außerdem dürfte die Differenz zwischen Gasimport und Export nicht zu groß werden, und der Winter sollte nicht zu streng ausfallen. Die zuletzt veröffentlichten Zahlen der Bundesnetzagentur machen allerdings Hoffnung, dass das Einsparziel erreicht werden könnte: Demnach haben Industriekunden im Oktober, gemessen an den Vorjahresverbräuchen von 2018 bis 2021, 42,4 Prozent eingespart; Haushalts- und Gewerbekunden 27,4 Prozent.

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