Stadt kann Arbeiten nicht vergeben
Mühlacker
Eine Folge der Misere in Mühlacker: Mähstandard kann nicht überall gehalten werden.
Mühlacker. Immer häufiger kommt es vor, dass Kommunen auf ihre Ausschreibungen hin keine Angebote erhalten. Jetzt ist davon auch die Stadt Mühlacker betroffen. Gleich zwei Ausschreibungen mussten die Mitglieder vom Ausschuss für Umwelt und Technik (UTA) des Mühlacker Gemeinderats aus diesem Grund am Montag aufheben, damit die Stadtverwaltung handlungsfähig wird. So hatten weder die Mäharbeiten in der Innenstadt im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung vergeben werden können, noch war die öffentliche Ausschreibung der Graböffnungen und -schließungen sowie Grababräumungen erfolgreich gewesen. Die Mäharbeiten werde man vorübergehend mit dem eigenen Betrieb übernehmen, sagte Holger Weyhersmüller, Leiter des Umwelt- und Tiefbauamtes. Man versuche, die Arbeiten in Teilen zu vergeben. Bolzplätze, Spielplätze, Schulen und Kindergärten würden weiterhin gemäht, ansonsten werbe er um Verständnis, dass das Gras an manchen Stellen höher stehen werde. Auch „verkehrsbegleitende Flächen“ würden vorerst nicht gemäht, was im Rahmen der Aktion „Mähfreier Mai“ zusätzliche Flächen als Lebensraum für Insekten schaffe. In diesem Zusammenhang wies Stadtrat Günter Bächle darauf hin, dass der „Mähfreie Mai“ gut kommuniziert werden müsse.
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