Staatsanwalt: Dürrmenzer wurde durch „47 Hiebe mit Schraubenzieher und Hammer getötet“

Mühlacker

Prozess gegen ein Mühlacker Paar, das einen 51-jährigen Dürrmenzer aus Habgier und um eine andere Straftat zu vertuschen, getötet haben soll, hat vor dem Landgericht Karlsruhe begonnen.

Der in Handschellen in den Gerichtssaal geführte Angeklagte aus Mühlacker verdeckt sein Gesicht. Foto: Wewoda

Der in Handschellen in den Gerichtssaal geführte Angeklagte aus Mühlacker verdeckt sein Gesicht. Foto: Wewoda

Mühlacker/Karlsruhe. „Aus Habgier und um eine andere Straftat zu verdecken“ sollen die beiden Angeklagten aus Mühlacker – ein 43-Jähriger und seine 49-jährige Lebensgefährtin –, einen 51-jährigen Dürrmenzer gemeinschaftlich ermordet haben, ist die Anklagebehörde überzeugt, für die Staatsanwalt Sven Müller die Tatvorwürfe vortrug. Demzufolge drohten „verschleierte Einkünfte in Millionenhöhe“ beim Finanzamt aufzufliegen, die der Angeklagte in früheren Jahren für ein Transportunternehmen erhalten haben soll. Davon wusste das Mordopfer laut Staatsanwaltschaft – dessen Ex-Frau die derzeitige Lebensgefährtin des Angeklagten ist – als Angestellter des Logistikunternehmens, in dem der mutmaßliche Täter zum Zeitpunkt des Mordes Geschäftsführer war. Das Opfer habe mutmaßlich mit der Aufdeckung dieser Vorwürfe gedroht. Vorgeblich, um über diese Steuerschuld zu sprechen, sei der Angeklagte am 7. Dezember auf einem Parkplatz zwischen Großglattbach und Aurich, nachdem seine Lebensgefährtin ihn dort abgesetzt habe, in das Auto des späteren Opfers eingestiegen, ist die Staatsanwaltschaft überzeugt. Der Angeklagte habe auf dem Beifahrersitz Platz genommen, dann jedoch mit einem Schraubenzieher und einem Hammer 47-mal auf Kopf und Gesicht des Opfers am Steuer eingedroschen, das seinen daraus resultierenden schweren Verletzungen erlegen sei.

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