Selbst den Präriestauden ist es zu trocken

Mühlacker

Landwirte und Förster, Profigärtner und Hobbygärtner hoffen auf den angekündigten Wetterumschwung und auf Regen nach wochenlanger Hitze und Dürre. Ob Stadtgärtnerei oder private Fachfirma: Der zeitliche und personelle Aufwand fürs Gießen ist in Hitzephasen extrem.

Ein Schwerpunkt bei den Gießeinsätzen der Stadtgärtnerei ist das frühere Gartenschaugelände, das auch im Hochsommer nicht verdorren soll. Fotos (2): Fotomoment

Ein Schwerpunkt bei den Gießeinsätzen der Stadtgärtnerei ist das frühere Gartenschaugelände, das auch im Hochsommer nicht verdorren soll. Fotos (2): Fotomoment

Mühlacker/Enzkreis. Wald, Wiesen und Felder, Parks und Grünanlagen, private Hausgärten – die Natur lechzt nach Wasser, und während der angekündigte Wetterumschwung Hoffnung macht auf eine Abkühlung und Erfrischung, war in den vergangenen Wochen voller Einsatz beim Gießen gefragt. „Sehr viel Zeit“, antwortet Inga Gallob, die stellvertretende Leiterin des Umwelt- und Tiefbauamts und Sachgebietsleiterin Grünordnung im Mühlacker Rathaus, auf die Frage, wie viel Zeit das Gießen in Hitzeperioden wie zuletzt beansprucht. „Wir gießen täglich von Montag bis Freitag, durch die anhaltende Trockenheit derzeit regelmäßig auch samstags.“ An Hitzetagen wie am Freitag seien – abgesehen davon, dass derzeit einige Kolleginnen und Kollegen im Urlaub weilten – sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit fünf Fahrzeugen unterwegs, um die Grünanlagen zu bewässern, und allein zwei in den Enzgärten.

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