Potenzielle Häuslebauer schieben Frust

Mühlacker

Dauern Bebauungsplanverfahren in Mühlacker zu lang? Ein Bauwilliger sagt ja und wendet sich an die CDU. Die hakt in der Sache bei der Stadtverwaltung nach und ist ebenso unzufrieden mit dem Tempo. Die Verfahrensdauer hat vor dem Hintergrund der Zinswende Folgen.

Das Baugebiet „Südlich der Hartfeldschule“ in Enzberg sorgt bei einem Bauwilligen für Frust. Die CDU hakt wegen langer Verfahrensdauer im Rathaus nach. Foto: Fotomoment

Das Baugebiet „Südlich der Hartfeldschule“ in Enzberg sorgt bei einem Bauwilligen für Frust. Die CDU hakt wegen langer Verfahrensdauer im Rathaus nach. Foto: Fotomoment

Mühlacker-Enzberg. Wenn sich Bebauungsplanverfahren hinziehen, kann das die Kosten für Häuslebauer indirekt in die Höhe treiben. Der Grund: Es verändert sich während der Planung etwa die Zinssituation, die freilich Auswirkungen auf die Kosten von Krediten hat. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Mühlacker Gemeinderat, Günter Bächle, berichtet vom Frust Bauwilliger in der Senderstadt und zitiert aus einer an seine Fraktion gerichteten Mail eines Bürgers, die sich auf das geplante Baugebiet „Südlich der Hartfeldschule“ in Enzberg bezieht: „Durch schnellere Entscheidungen hätten die finale Planung und der Verkauf der Bauplätze schon lange stattfinden können – zu Konditionen, die locker ein bis zwei Prozent niedrigere Zinsen für Baugeld aufgewiesen hätten.“ Anfang 2021 habe der verärgerte Familienvater zum ersten Mal etwas über das Neubaugebiet erfahren. Bächle berichtet, dass es damals geheißen habe, dass der Verkauf der Grundstücke im Idealfall Ende 2021/Anfang 2022 über die Bühne gehen könne. „Nun haben wir Ende 2023 und noch immer ist kein Verkauf in Sicht“, teilt der potenzielle Häuslebauer mit.

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