Polizei wertet Spuren aus
Mühlacker
Ermittlungen nach Reizgasattacke an Mühlacker Schillerschule dauern an.
Bei dem Reizgasvorfall in Mühlacker wurden am 9. Februar an die 30 Schüler verletzt. Foto: Archiv
Mühlacker/Pforzheim. Nach der Reizgas-Attacke, die am 9. Februar für einen Großeinsatz samt Räumung der Mühlacker Schillerschule gesorgt hat, laufen weiterhin die Ermittlungen. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Pforzheim am Dienstag auf Nachfrage unserer Zeitung informierte, seien vor Ort von der Kriminaltechnik Spuren gesichert worden, deren Auswertung noch nicht abgeschlossen sei. Den noch erforderlichen Zeitbedarf könne er im Moment nicht abschätzen. Die Polizei habe mehrere Zeugen und Geschädigte befragt. Zur Art des Reizstoffs, der versprüht worden war, war am Dienstag noch nichts zu erfahren. Wie berichtet, war das Reizgas im Untergeschoss des Altbaus im Bereich der Toiletten ausgetreten. Schülerinnen und Schüler hatten mit Hustenreiz, brennenden Augen und Halsschmerzen reagiert. Insgesamt war die Zahl der Betroffenen am Tag des Vorfalls auf 28 beziffert worden. 13 von ihnen mussten im Krankenhaus untersucht werden. cb
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