Kliniken vor Hitzewellen schlecht geschützt
Mühlacker
Dass die Folgen des Klimawandels überraschend schnell spürbar werden, zeigt sich auch am Beispiel der Krankenhäuser, in denen Ältere oder chronisch Kranke auf ihren Zimmern großer Hitze ausgesetzt sind. In Heißphasen steigt zudem das Patientenaufkommen – auch in Mühlacker.
Hitzeschutz in Krankenhäusern kostet viel Geld. Das betont ein Sprecher der RKH Gesundheit, zu der die Klinik in Mühlacker gehört. Foto: Archiv/Schüller
Mühlacker/Ludwigsburg. Die Diskussion um Hitzeschutz hat auch mit Blick auf die Krankenhäuser an Fahrt aufgenommen. Das Bundesgesundheitsministerium hat die Bedeutung des Themas erkannt und einen „Musterhitzeschutzplan für Krankenhäuser“ veröffentlicht. „Hitzeschutz im Krankenhaus muss sowohl Patientinnen und Patienten wie auch die dort Beschäftigten adressieren“, heißt es in der Einleitung des Leitfadens. Und weiter: „Präventionsmaßnahmen zum Hitzeschutz sind daher frühzeitig einzuleiten und nicht nur als Akutmaßnahmen zu verstehen.“ Es liegt auf der Hand, dass dabei zwischen Sofortmaßnahmen und kostenintensiver längerfristigen Prävention, beispielsweise durch Umbauten, unterschieden werden muss.
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