Kameras sollen „Rooftopper“ stoppen
Mühlacker
Am Mühlacker Wahrzeichen wird nach diversen Vorkommnissen in der Vergangenheit aufgerüstet. Eine Rundum-Videoüberwachung soll sicherstellen, dass der Sendemast seine Strahlkraft als begehrtes Objekt bei Kletterern, die immer wieder illegal aufs Areal vorstoßen, verliert.
Lothar Weiner und sein Sohn Sven Matz bringen die Videoüberwachung am Mastsockel an. Fotos: Disselhoff
Mühlacker. Während eine Reisegruppe mit dem Bus auf dem Sender-Areal für eine Führung vorfährt, versenkt Lothar Weiner zusammen mit seinem Sohn Sven Matz Schraube um Schraube in der Außenwand der mächtigen Rotunde, aus der das 273 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt Mühlacker in die Höhe ragt. Es ist Mittwochmittag, die Sonne knallt, und deshalb haben die beiden ehrenamtlichen Arbeiter auf dem Gerüst einen Sonnenschirm aufgespannt, der hilft, die 31 Grad Lufttemperatur auf ein erträgliches Maß herunterzuschrauben. Die Mission der Männer ist klar: Sie installieren elf Kameras rund um den Sockel des Sendemasts, um damit illegale Kletterer, die es in der Vergangenheit immer wieder aufs Gelände gelockt hat, abzuschrecken.
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