Jagd zwischen Romantik und harter Realität
Mühlacker
Förster, Wilderer, Fallensteller: Sie haben Buchautoren, Filmschaffende und Fernsehproduzenten inspiriert. Doch die Jagd in früheren Zeiten war streng geregelt und taugt, wie ein Vortragsabend in der Mühlacker Kelter zeigt, nicht zur idealisierten Verklärung.
Die Wildtierbeauftragte des Enzkreises, Sofie Bloß (v.li.), Luise Lüttmann vom Schwäbischen Heimatbund, Mühlackers Stadtarchivar Markus Friedrich und sein Maulbronner Kollege Martin Ehlers beleuchten in der historischen Kelter in Mühlacker vor zahlreichen Interessierten das Thema Jagd. Fotos: Stahlfeld
Mühlacker. Heutzutage ist die Wilderei zumindest in der Region kaum noch ein Thema. Ganz anders war das in früheren Jahrhunderten. Da wurden Wilderer sogar per Steckbrief gesucht. In Vorträgen zum Thema „Wald, Wilderei und Weidwerk“ drehte sich am Mittwochabend in der Kelter alles um die Jagd und welche Rolle sie für die Menschen spielte. Das Interesse war groß. Über 60 Interessierte kamen zum Vortragsabend, zu dem Stadtarchivar Markus Friedrich in Kooperation mit dem Schwäbischen Heimatbund, Regionalgruppe Stromberg-Mittlere Enz, in die Historische Kelter eingeladen hatte.
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