Hitzewellen belasten die Einsatzkräfte
Mühlacker
Für Freiwillige Feuerwehren oder das DRK sind Hitzewellen wie zuletzt eine doppelte Belastung. Die Zahl der Einsätze steigt, und gleichzeitig kommen die Helferinnen und Helfer an ihre Belastungsgrenze. Die Teams stellen sich so gut es geht auf das neue Normal ein.
Feuerwehreinsatz als Hitzeschlacht: Bei 40 Grad plus löschen die Einsatzkräfte einen Traktor in Dürrmenz. Die hohe Lufttemperatur ist für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine große Belastung. Fotos: privat
Mühlacker/Maulbronn. Wenn die Sonne wie kürzlich vom Himmel knallt und die Lufttemperatur auf 40 Grad plus ansteigt, suchen die Menschen Abkühlung oder verkriechen sich in den eigenen vier Wänden. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Freiwilligen Feuerwehr oder des Deutschen Roten Kreuzes können das nicht. Sie rücken auch bei widrigsten Bedingungen aus, um Brände zu löschen oder anderen in Notsituationen zu helfen. Ein Beispiel jüngeren Datums: Als am Donnerstagnachmittag des 25. Juni „der Piepser“ Alarm meldet, setzt sich ein Löschzug der Mühlacker Feuerwehr mit 25 Einsatzkräften bei Rekordhitze in Bewegung. In Dürrmenz steht auf einem Feldweg ein Traktor aufgrund eines technischen Defekts in Flammen, wovon eine große Wolke aus Rauch weithin sichtbar kündet.
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