Hitzeschutz: Neue Bäume sind nicht überall möglich
Mühlacker
Ein Problem sind unterirdische Leitungen. Auch die Baumpflege wird schwieriger. Die Verwaltung will trotz der Hürden mehr Grün in der Stadt.
Das neue Wohnquartier „Ziegelhöhe“ will auch in Sachen Klimaschutz ein Modellprojekt sein. Allein für die ersten Abschnitte der „Grünen Mitte“, die bandartig das gesamte Gebiet durchzieht, wurden an die 400 Bäume gepflanzt. An anderen, bereits bebauten Stellen der Innenstadt sind solche konzentrierten Aktionen deutlich schwieriger. Foto: Archiv
Mühlacker. Kann die Stadt nicht mehr Bäume pflanzen, um den Hitzeschutz in Mühlacker zu optimieren? So ähnlich lautete die Frage beziehungsweise Anregung einer Bürgerin bei der Einwohnerversammlung in Lomersheim. Die Stadt hat das Thema auf dem Schirm, aber es ist nicht ganz so einfach, Bäume im dicht bebauten und versiegelten Stadtgebiet zu pflanzen, wie Bürgermeister Armin Dauner sagte. Selbst dort, wo man bei einem ersten, oberflächlichen Blick geeignete Stellen für Neupflanzungen ausmache, sei es oft nicht möglich, mehr Grün zu realisieren. Der Grund dafür: Es liegen laut Dauner an vielen Stellen Leitungen für Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation im Boden, die es unmöglich machten, Gewächse einzubuddeln. Der nötige Wurzelraum fehle.
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