Hilfen für Betriebe stocken: „Willkür der Regierung“?

Mühlacker

Der zweite Lockdown bringt Betriebe im Enzkreis in Not: Als existenzbedrohlich schätzt Daniel Ritter von „ANTevents“, Mühlacker Firma für Veranstaltungstechnik, die Lage ein. Hilfsgeld-Auszahlungen werden von einem Gastronomen sogar als „Willkür“ empfunden.

Als existenzbedrohlich schätzt Daniel Ritter von „ANTevents“, Mühlacker Firma für Veranstaltungstechnik, die Lage ein. Besonders belastend findet er die „Perspektivlosigkeit“. Foto: Archiv

Als existenzbedrohlich schätzt Daniel Ritter von „ANTevents“, Mühlacker Firma für Veranstaltungstechnik, die Lage ein. Besonders belastend findet er die „Perspektivlosigkeit“. Foto: Archiv

(Foto: Tilo Keller 75223 Niefern)

„Wir haben Abschläge bekommen, aber es läuft schleppend“, berichtet Daniel Ritter, einer der Geschäftsführer der Mühlacker Firma ANTevents, die Veranstaltungstechnik und Eventmanagement bietet. Da Veranstaltungen coronabedingt untersagt sind, ist auch dieser Betrieb wie so viele andere schachmatt gelegt. „Ohne Alternativen wäre ich schon insolvent“, stellt Ritter nüchtern fest. Über Wasser halten er und sein Kompagnon Steffen Schmid sich mit Ausweichjobs, „die nichts mit unserem Kerngeschäft zu tun haben“, etwa in den Bereichen Elektromontage, Industriedienstleistungen oder Garten- und Landschaftsbau. „Man kann sagen, wir dürfen nicht arbeiten“, bringt Daniel Ritter das Dilemma auf den Punkt. Der Lockdown sei existenzbedrohlich. Besonders belastend sei die „Perspektivlosigkeit“, die derzeit herrsche. Weil niemand wisse, wie lange praktisch alles geschlossen bleiben müsse und keine Veranstaltungen möglich seien, könnten weder die potenziellen Kunden von ANTevents planen noch seine Firma selbst, so Daniel Ritter.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen