Hang bleibt weiter unter Beobachtung

Mühlacker

Nach einem Vor-Ort-Termin an der K4506 bei Mühlhausen berichtet das Landratsamt: Ein Geologe sehe „derzeit keine akute Gefahr durch größeren Felssturz“.

An der Stelle, wo vor rund zwei Wochen ein Felsbrocken auf die Mühlhäuser Steige gestürzt war, wurden eine Ampelanlage und zum Schutz eine Betongleitwand aufgestellt. Foto: Enzkreis/Hillbrecht

An der Stelle, wo vor rund zwei Wochen ein Felsbrocken auf die Mühlhäuser Steige gestürzt war, wurden eine Ampelanlage und zum Schutz eine Betongleitwand aufgestellt. Foto: Enzkreis/Hillbrecht

Mühlacker-Mühlhausen. Vor rund zwei Wochen ist, wie vom Mühlacker Tagblatt berichtet, ein etwa 150 Kilogramm schwerer Felsbrocken auf die Kreisstraße 4506 gestürzt; die Mühlhäuser Steige musste daraufhin bis auf weiteres halbseitig gesperrt werden. Nun hat laut Landratsamt zum ersten Mal ein Geologe die Absturzstelle genauer unter die Lupe genommen. „Weitere Steinschläge sind nicht unwahrscheinlich – allerdings in einem Ausmaß, das durch die installierte Betongleitwand gut abgefangen werden kann“, fasst Sandy Hillbrecht, stellvertretende Leiterin des Amtes für Nachhaltige Mobilität, das Ergebnis des Vor-Ort-Termins zusammen. Darüber hinaus sehe der Fachmann derzeit keine Anzeichen für eine akute Gefährdung durch einen neuerlichen größeren Felssturz, der die Straße komplett beeinträchtigen könnte.

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