„Hätte lebensgefährlich sein können“

Mühlacker

Nach dem Felssturz am Mittwoch muss Mühlhausen mit einer Engstelle auf der Steige, der einzigen Verbindung in und aus dem Ort, leben. Betongleitwand als Ersatz für die Baken soll an diesem Donnerstag installiert werden. Abgeordneter wendet sich ans Verkehrsministerium.

Die Situation an der Mühlhäuser Steige unmittelbar nach dem Felssturz am Mittwoch, mit dem Handy eingefangen durch einen Einwohner. Für einen Auto- oder Radfahrer, gibt er zu bedenken, wäre eine Kollision mit dem Brocken lebensgefährlich gewesen. Foto: privat

Die Situation an der Mühlhäuser Steige unmittelbar nach dem Felssturz am Mittwoch, mit dem Handy eingefangen durch einen Einwohner. Für einen Auto- oder Radfahrer, gibt er zu bedenken, wäre eine Kollision mit dem Brocken lebensgefährlich gewesen. Foto: privat

Mühlacker-Mühlhausen. Die Besonderheiten des beschaulichen 1000-Einwohner-Dorfs Mühlhausen im Talkessel an der Enz sind in der Ausnahmesituation nach dem Felssturz an der Steige Segen und Fluch zugleich. Ein Segen deshalb, weil der Umstand, dass es sich um die einzige offizielle Zufahrt handelt, umgekehrt dafür sorgt, dass sich ohne jeglichen Durchgangsverkehr der Andrang an der Engstelle mit halbseitiger Sperrung in Grenzen hält. Ein Fluch ist der Status als Sackgasse, weil es keine echten Ausweichmöglichkeiten und alternativen Routen gibt und deshalb alle motorisierten Einwohnerinnen und Einwohner wie auch die Linienbusse und Lkw sowie Besucherinnen und Besucher unweigerlich das einspurige Nadelöhr passieren müssen.

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