Gegenwind für Großglattbacher Windpark

Mühlacker

Gegen die Pläne bei Großglattbach gibt es erneut Widerstand: Die Dreiergemeinde Eberdingen prüft ihr Vorgehen wegen der Siedlung Sonnenberg und denkt über juristische Schritte nach. Die Windräder könnten der Siedlung sehr nah kommen.

Wie ist das Gebiet Sonnenberg zu werten und welchen Abstand muss es zu den geplanten Windrädern in Großglattbach haben? Darüber gehen die Meinungen der Behörden auseinander. Foto: Küppers

Wie ist das Gebiet Sonnenberg zu werten und welchen Abstand muss es zu den geplanten Windrädern in Großglattbach haben? Darüber gehen die Meinungen der Behörden auseinander. Foto: Küppers

Eberdingen/Mühlacker-Grossglattbach. Der Konflikt um mögliche Windräder bei Großglattbach geht weiter. Mehrere Parteien streiten darüber, ob das Areal ein geeigneter Standort für Windenergie ist. Eine davon ist die Gemeinde Eberdingen. Die Dreiergemeinde überlegt nun, in dieser Sache juristisch vorzugehen. Die Gemeinde ist in das Thema involviert, weil sich ihre Siedlung Sonnenberg in der Nähe der Fläche befindet, auf der einmal Windräder stehen könnten. Die Frage ist, ob 500 Meter Abstand für eine Freizeitsiedlung gelten oder die strengeren Abstandsregeln für Wohngebiete beachtet werden müssen. Die Gemeinde Eberdingen ist der Auffassung, dass der größere Abstand gelten müsste.

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