Gefährliche Schönheiten mit Distelstecher entfernt

Mühlacker

Die BUND-Ortsgruppe Mühlacker hat in einem Arbeitseinsatz das Enzberger Biotop Stubenrain von Giftpflanzen gesäubert.

Zusammen mit dem Mühlacker Ortsgruppen-Vorsitzenden Michael Hudak befreien Naturschützerinnen den Enzberger Stubenrain von der giftigen Herbstzeitlosen. Foto: Müller

Zusammen mit dem Mühlacker Ortsgruppen-Vorsitzenden Michael Hudak befreien Naturschützerinnen den Enzberger Stubenrain von der giftigen Herbstzeitlosen. Foto: Müller

Mühlacker-Enzberg. In der Natur blühende Pflanzen finden mit ihren beeindruckenden Farben zu jeder Jahreszeit unsere Bewunderung. Doch einige dieser Schönheiten bergen Gefahren, die nicht sofort erkennbar sind. So zählen beispielsweise Maiglöckchen, Stechapfel, Tollkirsche, Jakobskreuzkraut oder die Herbstzeitlose zu den Giftpflanzen, die für Mensch und Tier gefährlich werden können. Die Herbstzeitlose gedeiht besonders auf artenreichem Kalkmagerrasen, der gerne als Weidefläche oder für den Grünfutteraufwuchs verwendet wird. Im Frühjahr können ihre Blätter leicht mit denen des Bärlauchs verwechselt werden, und im Herbst ähneln ihre zarten lilafarbenen Blüten denen des Herbst-Krokus. Die Herbstzeitlose hat durch die Klimaveränderung in der Region stark zugenommen hat. Erst einmal angesiedelt, vermehrt sie sich unermüdlich mit unzähligen Tochterknollen und bildet dichte Blütenteppiche.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen