Ganztagsangebot: Stadt fühlt sich gerüstet
Mühlacker
Zum neuen Schuljahr greift für die neuen Erstklässler der Rechtsanspruch der Eltern auf eine Ganztagsschulbetreuung. Familien mussten den Bedarf vorab anmelden. Mühlacker Grundschulen können zum Start genügend Plätze anbieten – dennoch hat die Einstiegszeit ihre Tücken.
Politische Weichenstellung von großer Tragweite: Für die neuen Erstklässler haben die Eltern einen Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung in der Schule. Foto: Adobe-Stock/Blacky
Mühlacker. Zum neuen Schuljahr startet an den Grundschulen im Land die Zeitrechnung eines verbindlichen Rechtsanspruchs der Eltern auf eine Ganztagsbetreuung. Ein politisch gewollter Service, der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern soll, den Kommunen als Schulträger allerdings lange im Vorfeld Kopfzerbrechen bereitete. Ein Beispiel ist die Stadt Mühlacker, die sich für den Startschuss nach den Ferien gut gerüstet fühlt. Wie eine Auskunft aus dem Rathaus zeigt, gibt es hier zum Schuljahr 2026/2027 einen Rechtsanspruch für rund 250 Schulkinder. „Bislang bieten wir verteilt auf acht Grundschulen insgesamt 494 Betreuungsplätze, die wir bei Bedarf erweitern“, fasst ein Sprecher der Stadt die vorerst noch beruhigende Ausgangslage zusammen. Ein Knackpunkt ist jedoch, wie eine Mutter kritisiert, die Ferienbetreuung.
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