Frühe Versäumnisse rächen sich

Mühlacker

Die schlechten Ergebnisse deutscher Schülerinnen und Schüler in der PISA-Studie sind kein Zufall, wie Andrea Maisel, Leiterin der Mühlacker Mörike-Realschule feststellt. Die Leistungsbereitschaft nehme ab, in vielen Elternhäusern werde wenig Wert auf Lesen gelegt.

Die Schule ruft. Nach dem Ende der Sommerferien geht es für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer wieder los. Foto: Fotomoment

Die Schule ruft. Nach dem Ende der Sommerferien geht es für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer wieder los. Foto: Fotomoment

Mühlacker. Die internationale Vergleichsstudie PISA hat dem deutschen Schulsystem jüngst ein miserables Zeugnis ausgestellt. Die Ergebnisse erreichten einen neuen Negativrekord, was die regionale SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast als „bildungspolitisches Alarmsignal“ einordnet. Die Ergebnisse zeigten: Der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen in Deutschland hänge noch stärker von ihrer sozialen Herkunft ab als in der Vergangenheit. Gleichzeitig seien die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Vergleich zu 2022 in Mathematik und Lesen deutlich zurückgegangen. Deutschland müsse bei den grundlegenden Kompetenzen besser werden und zugleich für mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen, schlussfolgert die Politikerin.

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