„Es ist ein ehrlicher Haushalt“

Mühlacker

Nach der Ermahnung aus dem Regierungspräsidium will die Stadtverwaltung um Oberbürgermeister Frank Schneider einen Haushalt ohne politische Versprechungen auf den Weg bringen, in dem nur festgehalten ist, was auch umgesetzt werden kann.

Einblick in den geplanten Haushalt der Stadt Mühlacker geben vor der abendlichen Haushaltsrede Kämmerin Martina Rapp und Oberbürgermeister Frank Schneider. Foto: Deeg

Einblick in den geplanten Haushalt der Stadt Mühlacker geben vor der abendlichen Haushaltsrede Kämmerin Martina Rapp und Oberbürgermeister Frank Schneider. Foto: Deeg

Mühlacker. „Wir leben von unseren Ersparnissen“, sagt Kämmerin Martina Rapp und Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider pflichtet ihr bei. Bleibt es bei den rechnerischen Planungen der Stadtverwaltung, wird das Ersparte Ende nächsten Jahres von 17,8 Millionen Euro auf rund zehn Millionen Euro „abgeschmolzen“ sein. „Das macht keinen Spaß“, verdeutlicht Schneider, „aber wir können das, andere Kommunen können das nicht.“ Klar ist jedoch: Auf Dauer kann auch Mühlacker nicht vom Ersparten leben. Mindestens 1,2 Millionen Euro müssten in den Rücklagen vorhanden sein, informiert Rapp im Pressegespräch, das traditionell der Haushaltsrede des Oberbürgermeisters im Gemeinderat wenige Stunden vorausgeht.

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