Ein Gegenentwurf zur Wegwerfgesellschaft

Mühlacker

Der soziale Laden „Madita“ ist vor einem Jahr ins frühere Post-Gebäude umgezogen. Nun blickt die Leiterin zurück. Sie freut sich über eine deutlich gewachsene Kundschaft. Diese sei, und das sei explizit so gewünscht, kunterbunt gemischt. Beschränkungen gebe es nicht.

Gegenüber vom Bahnhof war früher die Post untergebracht. Heute geht im sozialen Laden „Madita“ die Post ab, denn das Sortiment lockt immer mehr Kunden an. Fotos: Becker

Gegenüber vom Bahnhof war früher die Post untergebracht. Heute geht im sozialen Laden „Madita“ die Post ab, denn das Sortiment lockt immer mehr Kunden an. Fotos: Becker

Mühlacker. „Wir werden jetzt ganz anders wahrgenommen und sind in Mühlacker in den Fokus gerückt.“ Sigrid Commons Bilanz nach zwölf Monaten „Madita“ in neuen Räumen fällt positiv aus. Der Secondhandladen, der vor rund einem Jahr von der Industriestraße in das markante Gebäude an der Bahnhofstraße 118 umgezogen ist, erfreut sich eines großen Zustroms von Kundinnen und Kunden. Auch der Pool der Ehrenamtlichen, ohne die das von der Diakonie Enzkreis getragene Geschäft nicht funktionieren würde, sei von 25 auf etwa 50 Kräfte gewachsen, sagt die Leiterin, die bei der Diakonie angestellt ist. Eine Erfolgsgeschichte also, auf die „Madita“ mit einer Jubiläumsaktion am 10. Oktober von 10 bis 13 Uhr aufmerksam macht.

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