Detektive lösen das Herzenhäusle-Rätsel

Mühlacker

Sherlock Holmes hätte seine Freude gehabt am Spürsinn, mit dem die Geschichte eines unscheinbaren Gebäudes in Lienzingen erforscht worden ist. Nun liegt eine Dokumentation vor, die zeigt, dass auch die Unterkünfte der wenig Begüterten beleuchtet werden sollten.

Das Häuschen Friedenstraße 26/1 steht nicht mehr. Daran, dass seine Geschichte erforscht und für die Nachwelt festgehalten wurde, haben Stadtrat Günter Bächle (v.li.), der Bauhistoriker Tilmann Marstaller, Stadtarchivarin Marlis Lippik und die Stadt Mühlacker, hier vertreten durch den Leiter des Amtes für Gebäude- und Grundstücksmanagement, Konrad Teufel, ihren Anteil. Unten Bilder aus der Dokumentation, die Marstaller über das zuletzt nicht mehr bewohnbare Haus erstellt hat. Fotos: Becker, privat

Das Häuschen Friedenstraße 26/1 steht nicht mehr. Daran, dass seine Geschichte erforscht und für die Nachwelt festgehalten wurde, haben Stadtrat Günter Bächle (v.li.), der Bauhistoriker Tilmann Marstaller, Stadtarchivarin Marlis Lippik und die Stadt Mühlacker, hier vertreten durch den Leiter des Amtes für Gebäude- und Grundstücksmanagement, Konrad Teufel, ihren Anteil. Unten Bilder aus der Dokumentation, die Marstaller über das zuletzt nicht mehr bewohnbare Haus erstellt hat. Fotos: Becker, privat

Mühlacker-Lienzingen. Der Abbruchbagger schafft Tatsachen. Nach getaner Arbeit sind Häuser verschwunden, Erinnerungen erloschen. Beinahe wäre auch das unscheinbare, längst nicht mehr bewohnbare Gebäude an der Friedenstraße 26/1 in Lienzingen unwiederbringlich aus Ortsbild und -geschichte getilgt worden. Wären da nicht der detektivische Spürsinn eines Stadtrats, die Recherchen einer Historikerin und eines Bauforschers sowie die finanzielle Unterstützung der Stadt Mühlacker gewesen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen