Brand in Enzberg: „Das ist immer auch eine Materialschlacht“

Mühlacker

Rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am Samstagabend über Stunden im Einsatz, um in Brand geratenen Elekotroschrott im Freibereich eines Entsorgungsunternehmens in Enzberg zu löschen. Die Bundesstraße ist zeitweise gesperrt.

Erneut gerät Elektroschrott auf dem Gelände eines Recyclingbetriebs in Enzberg in Flammen und zieht einen Großeinsatz der Feuerwehr nach sich. Fotos: Fotomoment (2)/Einsatzreport24

Erneut gerät Elektroschrott auf dem Gelände eines Recyclingbetriebs in Enzberg in Flammen und zieht einen Großeinsatz der Feuerwehr nach sich. Fotos: Fotomoment (2)/Einsatzreport24

Mühlacker-Enzberg. „Schon zum dritten Mal seit September!“, rechnet Freie-Wähler-Stadtrat Frank Alber vor, habe es am Samstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr bei einem Recyclingunternehmen in der Enzberger Kanalstraße gegeben. Erneut habe sich Elektroschrott entzündet, wie die Polizei nach dem Einsatz mitteilt. Immerhin: Personen wurden keine verletzt, und auch ein Übergreifen der Flammen auf Gebäude konnte erneut verhindert werden. „Jedes Mal stinkt es erbärmlich – und das nicht nur rund um Enzberg“, fährt Alber fort und fordert Konsequenzen: Der Geschäftsführer solle sich erklären und alle Beteiligten an einen Tisch holen, um eine Lösung für die Brandgefahr zu finden. Tatsächlich hat die Integrierte Leitstelle per Warn-Apps vor der Geruchsbelästigung gewarnt. Dieses Mal, sagt Feuerwehrchef Matthias Donath im Gespräch mit unserer Zeitung, habe der Wind die große schwarze Wolke in Richtung Mühlacker geweht. Sicherheitshalber habe man auch die Leitstelle in Ludwigsburg informiert.

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