Startschuss für ein „Jahrhundertprojekt“

Maulbronn

Nach unzähligen Diskussionen und Gutachten geht’s los: Der „Tiefe See“ wird zur Baustelle. Der Gemeinderat hat ein Fachbüro beauftragt, Maßnahmen wie die Entschlammung zu planen. Es wird viele Beteiligte geben, darunter Forscher und den Kampfmittelbeseitigungsdienst.

Still und starr ruht der „Tiefe See“ – aber nicht mehr lange, denn jetzt legt ein Büro mit der Sanierungsplanung los. Foto: Fotomoment

Still und starr ruht der „Tiefe See“ – aber nicht mehr lange, denn jetzt legt ein Büro mit der Sanierungsplanung los. Foto: Fotomoment

Maulbronn. Von einem „gewichtigen Tagesordnungspunkt“, gar von einem „Jahrhundertprojekt“ spricht der Maulbronner Bürgermeister Aaron Treut mit Blick auf die umfangreiche Sanierung des „Tiefen Sees“, die verschiedene Maßnahmen umfasst. Zur Erinnerung: Das Gewässer soll entschlammt, die Uferböschung entlang der Heilbronner Straße stabilisiert, das Ablassbauwerk ertüchtigt und der Zugang zum Wasser auf der Seite des Kiosks umgestaltet werden. Das Ganze kostet voraussichtlich knapp sechs Millionen Euro, wobei 80 Prozent davon durch Fördermittel gedeckt sind (das Mühlacker Tagblatt hat berichtet). In diesem und im nächsten Jahr kann wegen der Sanierung nicht im See gebadet werden. Für den Einstieg in die Sanierungsplanung hat der Gemeinderat Mitte der Woche einstimmig grünes Licht gegeben.

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