Stadt bemüht sich um Sirenen-Technik

Maulbronn

Maulbronn. Kürzlich waren Sirenen, die Bürger im Falle einer drohenden Naturkatastrophe wie Hochwasser oder Starkregen warnen sollen, noch in aller Munde, jetzt redet keiner mehr davon. Stadtrat Friedrich Luz (Bürgerliche Wählervereinigung) hat bezüglich des Warnsystems am Mittwoch im Gemeinderat nachgehakt. Er wollte wissen, ob man sich um Sirenen bemühe, gerade auch, weil die für die Anschaffung der Technik aufgelegten Fördergelder stark umworben seien. „Wir sind an dem Thema dran“, versicherte Bürgermeister Andreas Felchle, der den Umfang der Fördermittel als knapp bemessen kritisierte: „80 Millionen Euro stehen bundesweit für Sirenen zur Verfügung, ein Gerät kostet aber schon an die 20000 Euro.“ Die modernen Sirenen, die nicht nur klassisch Alarm schlagen, sondern auch Text „sprechen können“ sollen, müssten über das gesamte Stadtgebiet sinnvoll verteilt sein, damit sie ihren Zweck erfüllen könnten. „Vielleicht sind sogar in Einzelfällen Masten nötig, wenn es nicht auf dem Dach städtischer Gebäude geht.“ Felchle rechnet mit etwa zehn bis 15 Standorten, also mit bis zu 300000 Euro, die investiert werden müssten. md

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