„Lebenszeichen aus den Klostermauern“

Maulbronn

Auf die Zeit seit der Corona-Pandemie und seine Pläne blickt Bezirkskantor Thorsten Hülsemann im Gespräch mit unserer Zeitung zurück. Online-Gottesdienste und das Aufnehmen von CDs sind Beispiele, wie er den Herausforderungen trotzen will.

„ Ob es wohl in diesem Jahr wieder einen wunderbar geschmückten Osterbrunnen geben wird?“, sinniert Kantor Thorsten Hülsemann bei Anblick des verödeten Klosterhofs. Fotos: Filitz

„ Ob es wohl in diesem Jahr wieder einen wunderbar geschmückten Osterbrunnen geben wird?“, sinniert Kantor Thorsten Hülsemann bei Anblick des verödeten Klosterhofs. Fotos: Filitz

Maulbronn. In Gedanken versunken schaut Thorsten Hülsemann vom Paradies hinaus auf den komplett leeren Klosterhof. Alles andere als paradiesisch empfindet er die Gegenwart. Wie Leben in diese verordnete Starre bringen, hat er sich immer wieder nach dem Lockdown am 13. März vorigen Jahres gefragt. Kein Gottesdienst am Sonntag, wo er als Kantor an der Orgel mitwirkt. Keine Chorproben mit seinen drei Chören, der Kantorei und dem Jugend- und Kinderchor, die er leitet. Keine Proben mit dem Posaunenchor, wo er als Dirigent am Pult steht.

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