„Historische Kulturlandschaft ist in Gefahr“

Maulbronn

Erweiterung Deponie Hamberg, Pläne für den Steinbruch Lauster und eine Umgehungsstraße: Naturschützer sorgt sich um die einzigartige Landschaft rund um das Kloster Maulbronn und wendet sich an das Landratsamt mit der Bitte um erweiterte Schutzgebiete.

Streuobstwiesen am Hamberg und der Roßweiher: Die Kulturlandschaft in Maulbronn ist einzigartig, steht aber nur in Teilen unter Schutz. Fotos: Fotomoment

Streuobstwiesen am Hamberg und der Roßweiher: Die Kulturlandschaft in Maulbronn ist einzigartig, steht aber nur in Teilen unter Schutz. Fotos: Fotomoment

Maulbronn. „Im Zusammenhang mit den Planungen für die Erweiterung der Deponie Hamberg, einer Abfalldeponie im Steinbruch Lauster und den Vorbereitungen für eine Umgehungsstraße quer durch die Feldflur am Roßweiher See (Ostumfahrung) ist der Erhalt der UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft um das Kloster Maulbronn in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt. Die genannten Projekte sind geeignet, die historische Klosterlandschaft und damit das UNESCO-Welterbe erheblich zu beschädigen“, schreibt Martin Stankewitz, Initiator der Bürgerinitiative „Folgenutzung Steinbruch Lauster“, an Landrat Bastian Rosenau und seine Stellvertreterin Dr. Hilde Neidhardt und regt gleichzeitig an, weitflächige Landschaftsschutzgebiete auszuweisen, um die Kulturlandschaft zu schützen.

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