Bürgerentscheid wirft Fragen auf

Maulbronn

Wie wird eine Stellungnahme der Stadt Maulbronn konkret aussehen, wenn sie im Zuge eines Planfeststellungsverfahrens, das noch nicht beantragt ist, zu dem Plan für eine DK-1-Deponie im Steinbruch Lauster gefragt wird? Fest steht jetzt nur die ablehnende Grundhaltung.

Eine Mehrheit der Stimmberechtigten will keine DK-1-Deponie im Lauster-Steinbruch. Das ist das klare Signal des Bürgerentscheids vom Sonntag. Foto: Fotomoment

Eine Mehrheit der Stimmberechtigten will keine DK-1-Deponie im Lauster-Steinbruch. Das ist das klare Signal des Bürgerentscheids vom Sonntag. Foto: Fotomoment

Maulbronn. Jetzt herrscht Klarheit in der Frage, die einen Teil der Maulbronner Stadtgesellschaft in den zurückliegenden Monaten beschäftigt hat: Die Stadt wird, wenn sie im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens vom Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) gefragt wird, eine negative Stellungnahme zu den Plänen für eine DK-1-Deponie im Maulbronner Steinbruch Lauster abgeben. Das ist das klare Ergebnis des Bürgerentscheids vom Sonntag, bei dem rund 84 Prozent der Abstimmenden genau dies mit ihrer Ja-Stimme gefordert haben (wir berichteten). Noch muss das Ergebnis offiziell vom Gemeindewahlausschuss abgesegnet werden. Diese Formalie konnte am Montagabend nicht wie geplant abgearbeitet werden, weil sowohl Bürgermeister Andreas Felchle als Vorsitzender des Ausschusses als auch sein Stellvertreter, Ordnungsamtsleiter Martin Gerst, krankheitsbedingt nicht zur Verfügung standen. Nun soll dieser offizielle Akt, der die Rechtskraft des Entscheids feststellt, am Mittwoch erfolgen.

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