1000 Eichen im Maulbronner Forst gepflanzt

Maulbronn

Klosterstadt setzt ein symbolisches Zeichen gegen das Waldsterben und schafft die Stelle eines Klimaschutzbeauftragten.

Freuen sich über die gepflanzten Traubeneichen (v.re.): Bürgermeister Andreas Felchle, Revierförster Ulrich Klotz, Kämmerin Anja Klohr und der städtische Waldsachbearbeiter Jürgen Kern. Foto: Müller

Freuen sich über die gepflanzten Traubeneichen (v.re.): Bürgermeister Andreas Felchle, Revierförster Ulrich Klotz, Kämmerin Anja Klohr und der städtische Waldsachbearbeiter Jürgen Kern. Foto: Müller

Maulbronn. Wer mit wachen Augen durch den Wald geht, der sieht, wie die Bäume unter der Dürre leiden. Durch den Klimawandel verursachte heiße Sommer, milde Winter und vermehrt auftretende Schädlinge tun ihr Übriges. Um ein Zeichen gegen das Waldsterben und für mehr Klimaschutz zu setzen, hat die Stadt Maulbronn eine vom Gemeindetag Baden-Württemberg landesweit ausgerufene Aktion „1000 Bäume für 1000 Kommunen“ aufgegriffen. Im Stadtwald von Schmie wurden symbolisch über 1000 Traubeneichen gepflanzt. Auch Wintereiche, Quercus petraea genannt, wurde das Gewächs 2014 zum Baum des Jahres gekürt. Er verträgt Wärme und Trockenheit und verfügt über ein rasches Wachstum in jungen Jahren. Deshalb hat er gute Chancen, im Klimawandel zu bestehen.

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