Viktoria muss sich erneut mit einem Remis begnügen

Lokalsport

Kreisliga Pforzheim: Enzberg macht ein starkes Spiel, hat aber nicht das nötige Glück im Abschluss, um mehr als einen Punkt zu holen.

Gegen die Spielvereinigung Conweiler-Schwann reicht es Enzberg (blaue Trikots) wieder nur zu einem 1:1. Noch eine Partie, dann kann die Viktoria durchschnaufen. Foto: Archiv

Gegen die Spielvereinigung Conweiler-Schwann reicht es Enzberg (blaue Trikots) wieder nur zu einem 1:1. Noch eine Partie, dann kann die Viktoria durchschnaufen. Foto: Archiv

Straubenhardt. „Schade, da haben wir zwei Punkte liegenlassen“, blickt der Enzberger Trainer Sascha John auf die Partie bei der Spvgg Conweiler-Schwann zurück. „Wir haben von der ersten Minute an stark und konzentriert gespielt. Das war eine richtig gute und kompakte Mannschaftleistung“, schwärmt John. Auch in die Zweikämpfe habe man schnell hineingefunden und dazu den brasilianischen Könner Patrick Yuri Campos de Araujo Souza, der noch Anfang Oktober auf der Bank des CfR Pforzheim gesessen habe, im Griff gehabt. Nach der Führung durch Gergely Trizna (41.) zeigte Enzberg mit einem schön herausgespielten Treffer die richtige Reaktion: Nach einer Balleroberung im Mittelfeld folgte ein Pass in die Tiefe, Robin Lindner ließ den Ball abklatschen, Jan-Manuel Hanselmann chippte ihn auf den quer einlaufenden Luka Jakobsen, der quer aufs lange Eck zielte – 1:1 (45.). Während der Gegner eineinhalb gute Möglichkeiten gehabt habe, von denen der Enzberger Tormann Bastian Voges in der ersten Hälfte eine entschärfte, habe der FC mehrere gute Torchancen gehabt. „Allein drei- oder viermal ging der Ball gegen die Latte. Wir hatten halt auch einfach nicht das nötige Glück.“ Es blieb beim 1:1 – wie schon im Hinspiel. Am Sonntag, 4. Dezember, muss Enzberg vor der Winterpause daheim gegen den Wurmberg-Neubärental (Siebter) ran. Das wird für die Viktoria (Rang elf) kein Spaziergang, trotzdem freut sich John aufs Duell: „Wir spielen immer auf Sieg, auch gegen Wurmberg.“ Den Gegner zählt der Trainer mit Büchenbronn zu den besten Teams der Liga. Danach ist die Pause willkommen, denn der FC ist ausgepowert, und Christopher Stoll und Samuel Glöckner steigen nach Krankheit zudem gerade erst wieder ein. Es gibt auch einen neuen Ausfall: Max Pendinger hat einen Mittelfußbruch. „Das kam erst jetzt raus. Das passierte schon in Dietlingen, danach hat er noch zwei Spiele gemacht“, so John. md

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