Trockenheit: Clubs suchen nach Lösungen

Lokalsport

Der niederschlagsarme Sommer wirkt sich auch auf die Rasenplätze in der Region aus. In Knittlingen ist ein ausgedörrtes Spielfeld so hart und uneben, dass eine reale Verletzungsgefahr besteht. Der Fußballverein weiß um die Problematik – und geht nun taktisch vor.

Der vordere Rasenplatz auf dem Sportgelände „Weissacher Tal“ präsentiert sich in aktuell zweifarbig: Ein bewässerter Streifen ist satt grün, die restliche Fläche gelb-braun. Fotos: Schüller

Der vordere Rasenplatz auf dem Sportgelände „Weissacher Tal“ präsentiert sich in aktuell zweifarbig: Ein bewässerter Streifen ist satt grün, die restliche Fläche gelb-braun. Fotos: Schüller

Knittlingen. Als ob die Partie nicht schon genug unter dem harten Geläuf gelitten hätte, kam es in der zweiten Halbzeit des Pokalduells zwischen Knittlingen und Höfen auch noch zu einer mutmaßlich platzbedingten Verletzung. FVK-Routinier Kevin Zengin hatte sich, als er mit dem Ball am Fuß alleine in Richtung gegnerisches Tor unterwegs war, übel vertreten und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Entgeistert verfolgte der Knittlinger Anhang die dramatische Szene, schließlich war beim Stand von 0:0 nicht nur eine Topchance futsch, sondern auch ein wichtiger Führungsspieler außer Gefecht. „Das wird eine Bänderverletzung sein ... Vielleicht das Kreuzband?“, übte sich ein Zuschauer an einer Ferndiagnose.

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