Topspiel: Viktoria trauert Chancen auf den Sieg nach
Lokalsport
Trotz zahlreicher hochkarätiger Möglichkeiten gegen Tabellenführer TSV Wimsheim verspielt Enzberg durch ein 1:1-Remis vor stattlicher Kulisse zu Hause wohl den ersten Platz. Hitzige Atmosphäre greift am Ende von den Zuschauerrängen auf das Spielfeld über.
Enzberg hat den Sieg mehrfach auf dem Fuß hat, trifft aber nur einmal gegen den Tabellenführer. Fotos: Wewoda
Mühlacker-Enzberg. „Da kochen eben die Emotionen hoch“, kommentierte Sascha John, der Trainer von Viktoria Enzberg, eine hitzige Endphase der Partie, in der Wimsheimer Zuschauer samt der Gästebank und einem am Ende fast permanent reklamierenden Gäste-Trainer allerlei Unruhe verbreiteten, die sich aufs Spielfeld übertrug. Die erregten Diskussionen führten zur Rudelbildung in der Nachspielzeit und gipfelten in einer roten Karte für den bereits zur Halbzeit ausgewechselten Wimsheimer Alexandru Florin Hampu wegen einer Tätlichkeit. Sascha John sprach am Ende von einem „großen Fight“ seiner Mannschaft, war aber auch enttäuscht, weil der eigene Sieg doch mehr als nur einmal in dieser Partie greifbar nahe schien. „Wie schon in der ganzen Saison hat uns heute vorne wieder ein Knipser gefehlt“, haderte John mit den fast wie am Fließband vergebenen Möglichkeiten seines Teams. Der Chancenwucher rächte sich, hätten die Enzberger als Gastgeber doch einen Sieg benötigt, um selbst nächste Woche als Tabellenführer in den letzten Spieltag der Runde zu gehen. Mit dem Unentschieden wahrt Wimsheim jedoch seinen Zwei-Punkte-Abstand auf Verfolger Viktoria und hat es daheim gegen den Türkischen SV Mühlacker dann selbst in der Hand, sich zum Meister zu krönen.
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