Sportschützen gelingt Verjüngungskur

Lokalsport

Durch gezielte Investitionen und viel ehrenamtliches Engagement wird der KKSV Illingen auch für junge Mitglieder immer attraktiver. Nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch der verstärkte Zulauf gibt der Führungsriege um Kevin Striegel und Markus Burkhardt Recht.

Sportschützen, die unter zwölf Jahre alt sind, schießen wie Emma Speidel vom KKSV Illingen mit dem Lichtgewehr. Fotos: privat

Sportschützen, die unter zwölf Jahre alt sind, schießen wie Emma Speidel vom KKSV Illingen mit dem Lichtgewehr. Fotos: privat

Illingen. Es ist Freitagabend im Illinger Schützenhaus. Die Gaststube ist gut gefüllt. Am Stammtisch sitzen einige ältere Mitglieder des KKSV Illingen und unterhalten sich angeregt. Nebenan, in der Halle, trainiert der Nachwuchs. Die Kinder und Jugendlichen schießen auf Scheiben, die zehn Meter entfernt hängen. Ob und wie gut sie getroffen haben, können sie per Tablet genau überprüfen. Seit 2016 gibt es beim KKSV die elektronische Anlage. „Eine Investition, die sich gelohnt hat“, sagt der zweite Vorsitzende Markus Burkhardt über die rund 15 000 Euro teure Technik, die zehn Schießstände umfasst. Beim KKSV Illingen geht man mit der Zeit. Neben der Luftgewehrhalle gibt es im Schützenhaus noch eine 25-Meter-Pistolenhalle mit fünf Bahnen und elektronischer Trefferanzeige sowie eine 50-Meter-Kleinkaliberbahn mit fünf Ständen. Beste Voraussetzungen also für Sportschützen verschiedener Disziplinen aller Altersklassen. „Zu unserem Leistungstraining kommen auch Schützen aus anderen Vereinen, die teilweise in der Bundesliga schießen“, sagt Markus Burkhardt, der selbst in Filderstadt wohnt und bis zu dreimal pro Woche nach Illingen fährt.

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