Phönix beweist bei 3:4 im Topspiel gegen Pleidelsheim viel Moral

Lokalsport

 „Wir haben von der ersten MInute ein hohes Pressing gespielt und wollten unsere Chance nutzen“, so Phönix-Co-Trainer Sören Christofori. Foto: Fotomoment

„Wir haben von der ersten MInute ein hohes Pressing gespielt und wollten unsere Chance nutzen“, so Phönix-Co-Trainer Sören Christofori. Foto: Fotomoment

Mühlacker (oda). Mit dem frühen 1:0 durch Lukas Buck in der neunten MInute (linkes Foto), der durch Chris Keller mit einem schnell ausgeführten Freistoß bedient wurde, schien Phönix Lomersheim Kurs zu nehmen auf einen Sieg im letzten Heimspiel der Bezirksliga Enz/Murr in dieser Saison. Ein Dreier am Wässerle im direkten Vergleich hätte noch eine Option geboten, den vor der Partie sechs Punkte vor Lomersheim liegenden GSV Pleidelsheim vom zweiten Platz, der zum Relegationsspiel um die Landesliga berechtigt, zu verdrängen. „Wir haben von der ersten MInute ein hohes Pressing gespielt und wollten unsere Chance nutzen“, so Phönix-Co-Trainer Sören Christofori. Den Hoffnungen einen Dämpfer verpassten die Gäste aber durch einen Doppelschlag von Patrick Sirch zum 1:1 und 1:2 (12./21.). „Es war ein Top-Spiel zweier sehr guter Mannschaften“, meinte Sören Christofori. Die beste Sturmreihe der Liga und die „sehr große individuelle Pleidelsheimer Klasse“ mit passgenauen Schnittstellenbällen, dazu der beste Torjäger – Patrick Sirch mit bereits über 30 Toren in dieser Saison –, hätten am Ende den Unterschied ausgemacht. Robin Bender erhöhte so auf 1:3 (38. Minute), die Partie war zur Pause gedreht – „verdient“, wie Christofori einräumt. „Obwohl wir uns zur Pause viel vorgenommen haben“, so der Co-Trainer, war Patrick Sirch direkt nach Wiederanpfiff (48. Minute) mit seinem dritten Treffer zur Stelle – 1:4. Lomersheim warf trotzdem kämpferisch weiter alles in die Waagschale, „wir haben eine tolle Moral bewiesen und weiter alles investiert“, so Christofori zufrieden. Der Lohn: Ein durch Lukas Buck verwandelter Strafstoß in der Schlussminute (2:4) und ein ebenfalls durch Buck direkt verwandelter Freistoß zum 3:4 (90.+4)

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