Mittendrin statt nur dabei

Lokalsport

Der frühere Wiernsheimer Jugendspieler Stefano Marino feiert am ersten Spieltag als Stammkraft des SC Paderborn seine Bundesliga-Premiere in Mainz und muss bis zu seiner Auswechslung in der zweiten Halbzeit ordentlich rackern. Letztlich springt zwar kein Tor, aber ein Punkt heraus.

Umringt von viel Rot: Stefano Marino hat gegen die Mainzer Defensive einen schweren Stand, weiß sich bei seiner Bundesliga-Premiere aber zu behaupten. Fotos: Schüller

Umringt von viel Rot: Stefano Marino hat gegen die Mainzer Defensive einen schweren Stand, weiß sich bei seiner Bundesliga-Premiere aber zu behaupten. Fotos: Schüller

Mainz. Samstagnachmittag, 15.30 Uhr. Stefano Marino hatte im Vorfeld viel Zeit, sich auszumalen, was auf ihn zukommt. Seit Tagen war über das wichtige erste Spiel des Aufsteigers in Mainz geschrieben worden, meist in Zusammenhang mit der Unerfahrenheit des Paderborner Personals, was Einsätze in der Bundesliga angeht. Und tatsächlich sollte dann auch nur ein Spieler in der Startelf der Ostwestfalen stehen, der in der Beletage des deutschen Vereinsfußballs bereits unterwegs war: Marvin Pieringer. Der Neuzugang aus Heidenheim bekam wenige Tage nach seinem Wechsel von SCP-Trainer Ralf Kettemann gleich die Chance, sich von Beginn an zu beweisen. Weshalb das Fachmagazin „kicker“ prognostizierte, dass Marino erst einmal auf der Bank Platz nehmen dürfte.

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