„Leuchtendes Beispiel“ für Zusammenhalt

Lokalsport

Der TSV Ölbronn feiert seinen 125. Geburtstag mit einem Festakt in der Festhalle. Zahlreiche Mitglieder werden für ihre Treue geehrt und ein buntes Rahmenprogramm spiegelt die Vielfalt im Verein wider. Dieser Mix kommt beim Publikum sehr gut an.

Die Sportfreundinnen der Tanzgruppe des TSV Ölbronn erfüllen den Wunsch der Gäste nach einer Zugabe gerne. Fotos: Fotomoment

Die Sportfreundinnen der Tanzgruppe des TSV Ölbronn erfüllen den Wunsch der Gäste nach einer Zugabe gerne. Fotos: Fotomoment

Ölbronn-Dürrn. Der Festabend zum 125-jährigen Jubiläum des TSV Ölbronn hatte eine klare Aussage: „Ein Verein für tolle Menschen, tolle Menschen im Verein“. So nämlich endete das lange Gedicht von Jens Leicht in der Festhalle Ölbronn. Reich an Pointen und Lokalkolorit kommentierte der Spieler der ersten Mannschaft das Jubiläum auf eine witzige und ebenso charmante Art. Wie er reimte, fehlte für die im Jahr 2000 mit dem FC Dürrn gegründete SG bei vielen die Vorstellungskraft. „Zusammen vereint in einem Verein, kurz vorher schlug man sich fast noch die Köpfe ein“. Natürlich hätten sie alle Fußballprofis werden können. „Aber elf Freunde müssen es sein, um Siege zu erringen“. Für die Zukunft schlug er „ein Skigebiet am Eichelberg mit Sesselbahn“ vor. „Lieber Norman haben wir noch etwas Geld in der Gemeindekasse?“, fragte er den Bürgermeister – und hatte die Lacher auf seiner Seite. Dieter Klimke erinnerte danach an den 1.Januar 1900. Schreinermeister David Hagmann als Vorstand, Karl Scheible, Wilhelm Arnold, Wilhelm Geiger, Wilhelm Wolf, Ernst Arnold und Ernst Hagmann gründen damals mit 23 Turnern im Gasthaus Lamm den TSV Ölbronn. Mit rund 550 Mitgliedern ist er heute in der 1800-Einwohner-Gemeinde der größte Verein. Volleyball, Leichtathletik, Boule, Turnen, Eltern-Kind-Turnen, Fußball mit der SG Ölbronn-Dürrn und eine Theatergruppe gibt es. Mit seinem Lied „Der Vereinsvorstand“ war danach auch der erste Vereinsvorsitzende kreativ und witzig. Bürgermeister Norman Tank sprach im Anschluss von einem „leuchtenden Beispiel“, um Menschen zusammen zu bringen. Ein Jubiläum sei für ihn immer auch ein Ansporn, um „Wege und Lösungen zu finden, neue Ziele zu definieren und den Vereinssport in die Zukunft zu transferieren“. Dazu überreichte er einen Spendenscheck.

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