Lampenfieber weicht dem Goldrausch

Lokalsport

Der Wiernsheimer Eberhard Wind hat bei seinem Heimspiel – der Vorderlader-WM in Pforzheim – ganz am Ende gleich viermal Gold mit dem deutschen Nationalteam abgeräumt. „Kopfkino“ steht im Einzelschießen dem Erfolg im Weg.

Im Schießstand will Eberhard Wind in den Einzeldisziplinen anfangs nur wenig gelingen. Die vier Goldmedaillen entschädigen aber am Ende für „allen Schmerz und jede Enttäuschung“, wie der 55-jährige Handwerker erzählt. Fotos: privat

Im Schießstand will Eberhard Wind in den Einzeldisziplinen anfangs nur wenig gelingen. Die vier Goldmedaillen entschädigen aber am Ende für „allen Schmerz und jede Enttäuschung“, wie der 55-jährige Handwerker erzählt. Fotos: privat

Wiernsheim/Pforzheim. „Im ersten Schuss habe ich eine ,10‘ getroffen – dann beginnt das Kopfkino“ – so beschreibt Eberhard Wind, wie ihm im Wettkampf bei der Vorderlader-WM in Pforzheim die Anspannung an den ersten Tagen einen Streich gespielt hat. Es war wie verhext – es wollte ihm anfänglich in den Einzeldisziplinen konstant kaum etwas gelingen. Nach der feierlichen Eröffnung am Montag war Wind am Freitag „der Letzte aus dem deutschen Team, der noch nichts gewonnen hat“. Das habe ihn angespornt: „Alles oder nichts“, habe er da gedacht. Acht Starts im Einzel und dazu noch Mannschaftswertungen waren für ihn ein „knackiges Programm“.

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