Kräftemessen am Stehtisch
Lokalsport
Armwrestling erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Deutschlandweit gibt es rund 30 Vereine, die die relativ junge Sportart betreiben. Der größte Club trainiert in Ispringen und ist international erfolgreich. Ein Besuch vor Ort.
Beim wöchentlichen Training in Ispringen gibt der Vereinsvorsitzende Eric Hoppe sein umfangreiches Wissen weiter. Es ist üblich, dass ein erfahrener Armwrestler mit einem unerfahrenen trainiert.
(Foto: Roller)
Ispringen. Einige pressen die Lippen zusammen, andere blasen die Backen auf, bei manchen treten die Augen hervor. Wenn man in die Gesichter der Männer schaut, kann man erahnen, wie anstrengend und kräftezehrend das Duell sein muss, das sie gerade austragen. Zu zweit stehen sie sich frontal gegenüber, zwischen ihnen ein Tisch, über dem sie ihre Hände für den Kampf ausrichten. Nach dem Startsignal versuchen sie, den Handrücken des Gegners auf eines der länglichen Polster zu zwingen, die auf dem Tisch angebracht sind. Armwrestling heißt die Sportart, die von den Athleten vollen Körpereinsatz verlangt: Viele bewegen sich zur Seite, gehen in die Knie oder mit dem Oberkörper nach vorne. Bei den „Baden Bisons“ wird jeden Sonntagvormittag für zwei Stunden trainiert, immer in der Ispringer Tennishalle. Eric Hoppe schätzt, dass an jedem Training zwischen 15 und 25 Mitglieder kommen. Er ist der Vorsitzende des Vereins, der längst auch international Erfolge einfährt. „Bei uns ist die Atmosphäre locker, wie in einer Familie“, sagt Hoppe: „Man akzeptiert sich und hat Spaß.“
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen