„Es geht um Präzision und Harmonie“
Lokalsport
Größter Einzelerfolg in der Laufbahn als Kunstsegelflieger: Eberhard Holl vom Flugsportclub (FSC) Mühlacker schafft es bei der Deutschen Meisterschaft im sächsischen Oschatz auf den zweiten Platz. Nächste Woche fährt er zur WM.
Eberhard Holl im Cockpit des Modells Swift S-1. Fotos: privar
Vaihingen/Mühlacker. Es sieht elegant und leicht, fast schwerelos aus, wie die Kunstsegelflieger in Youtube-Videos durch die Lüfte gleiten. Doch die Kräfte, die dabei auf den Menschen im Cockpit wirken, sind immens. Gleiches gilt für das, was die spektakulären Tricks den Piloten in den wenigen Minuten in der Luft mental abverlangen. Einer, der das Gefühl genau kennt, ist der Horrheimer Eberhard Holl. Der 58-Jährige vom Flugsportclub (FSC) Mühlacker geht seit sechs Jahren bei nationalen und internationalen Wettkämpfen in der Unlimited-Klasse an den Start. Bei den Loopings, Rollen, Linien und anderen Manövern, die er und andere vorführen, wird der Körper bis zum Achtfachen des eigenen Gewichts in den Sitz gepresst oder er hängt mit bis zum Fünffachen Gewicht in den Gurten – gleichzeitig muss das Gehirn optimal funktionieren, um die vorgegebenen Figuren möglichst perfekt zu absolvieren. Angesichts der starken G-Kräfte von Minus fünf bis acht sei es wichtig, nicht das Bewusstsein zu verlieren, berichtet der Flugsportler von den Herausforderungen, wenn er mit sich alleine mit der Hand am Steuerknüppel im Cockpit sitzt. Und trotz der Belastungen müsse man stets feinfühlig reagieren können. Je besser das gelingt, desto höher fällt die Wertung der Kampfrichter am Boden aus.
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