„Er ist ein Spiegelbild der Gesellschaft“

Lokalsport

Spielabbrüche im Fußballbezirk Enz-Murr, Streitigkeiten am Wochenende in der Kreisliga Pforzheim: Hat die Gewalt auf den Sportplätzen zuletzt zugenommen? Das Mühlacker Tagblatt hat bei Felix Wiedemann, Geschäftsführer des Badischen Fußballverbands (bfv), nachgefragt.

Felix Wiedemann, Geschäftsführer des bfv. Foto: privat

Felix Wiedemann, Geschäftsführer des bfv. Foto: privat

Neulingen/Enzkreis. Für viele ist der Fußball die schönste Nebensache der Welt – doch auffällig ist, dass eben bei dieser oftmals die Emotionen hochkochen. Zuletzt vor rund zwei Wochen im Spiel des FC Viktoria Enzberg und dem TSV Wimsheim gesehen, in dem es um die Meisterschaft in der Kreisklasse A1 Pforzheim ging – wobei es hier bei Verbalattacken und kleinen Rangeleien blieb. Im Fußballbezirk Enz-Murr hatte es in der Rückrunde dagegen wegen Streitigkeiten sogar Spielabbrüche gegeben, so dass die Verantwortlichen den Vereinen harte Konsequenzen androhten (wir berichteten). Der jüngste Vorfall von Gewalt ereignete sich am letzten Wochenende im Fußballkreis Pforzheim: Beim Spiel 1. FC Bauschlott und Germania Singen gab es einen Konflikt unter Anhängern beider Teams, Spieler und Zuschauer waren laut Polizei aufeinander losgegangen. Ehrenamtlichen Ordnern sei es gelungen, die Streithähne zu trennen. Ein Mann wurde dabei leicht verletzt. Die Beamten stellten die Personalien von zwei Tatverdächtigen sowie neun weiteren Personen fest.

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