Deutsche U19-Junioren unterliegen Spanien

Lokalsport

Viele deutsche Chancen bleiben ungenutzt beim 0:1 im mit knapp 3700 Zuschauern ausverkauften Pforzheimer Stadion im Brötzinger Tal. Trainer Guido Streichsbier sieht unglückliche Niederlage als Chance. Gastgeber des CfR Pforzheim haben mit TV-Liveübertragung viel Arbeit.

Es reichte sportlich nicht für den vor stattlicher Kulisse im Abendspiel auflaufenden Spitzenfußball-Nachwuchs der Gastgeber – trotzdem war die Stimmung prächtig. Fotos: Wewoda

Es reichte sportlich nicht für den vor stattlicher Kulisse im Abendspiel auflaufenden Spitzenfußball-Nachwuchs der Gastgeber – trotzdem war die Stimmung prächtig. Fotos: Wewoda

Pforzheim. Nach dem Auswärtsspiel gegen die Schweiz in Solothurn, das die U19-Auswahl von DFB-Trainer Guido Streichsbier vorigen Donnerstag in einer hart umkämpften Partie mit 2:1 (0:0) gewann, war in der Planung vorab noch ein in Süddeutschland liegender Heimspielort gesucht worden. Pforzheim hatte sich angeboten wegen persönlicher Verbindungen von Streichsbier und guter Flugverbindungen für die Spanier nach Stuttgart „es war ideal – bis auf das Ergebnis“, so das Fazit von Guido Streichsbier nach Abpfiff. Streichsbier hatte einst für den 1. FC Pforzheim in der Oberliga gespielt. Die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte freute den heutigen DFB-Trainer: „Das war eine tolle Kulisse hier in Pforzheim. Ich habe noch ein paar Spuren von mir auf dem Platz gesucht – aber da waren keine mehr“, scherzte der Coach. Alte Bekannte habe er aber natürlich getroffen. Doch das 0:1 nagte auch an ihm: „Wenn man verliert, ist man immer unzufrieden“, so Streichsbier. Seine Mannschaft war größtenteils spielbestimmend und im Angriffsmodus, fing aber das 0:1 – Fabio Gomez überlief auf rechts seinen Gegenspieler und passte zu Cesar Perez. Der versenkte den Ball in den Maschen. Trotzdem strich der deutsche Trainer am Ende das Positive heraus: „Wir bereiten uns auf eine Turniersituation im März vor zur Qualifikation mit drei Spielen. Nur der Erste kommt zur Europameisterschaft. Die Niederlage heute kann auch eine gute Lehre sein.“ So müsse seine Mannschaft lernen, Unachtsamkeiten wie beim Tor zum 0:1 in der achten Minute zu vermeiden. „Heute tut es weh, aber wenn wir daraus lernen, kann das sehr wertvoll sein.“ Ansonsten hätte seine Mannschaft eben einfach ein Tor schießen müssen – „wir hatten ja viel mehr Torchancen gehabt als Spanien“. Dennoch reichte es nicht mehr zum Ausgleichstreffer.

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