Carolina Krafzik nach der Heim-EM: „Erlebnisse, die machen den Sport aus“

Lokalsport

Vor der begeisterten Kulisse des Münchener Olympiastadions hat die 400-Meter-Hürdenläuferin Carolina Krafzik am Freitag vor einer Woche einen furiosen Saisonabschluss erlebt. Beim spannenden finalen Lauf der Leichtathletik-Europameisterschaften sprintete die vierfache Deutsche Meisterin aus Öschelbronn auf der achten Bahn fast bis zum Schluss um eine Medaille mit, verlor vor der zehnten und letzten Hürde dann aber den Rhythmus und musste sich, nachdem sie die Konkurrenz vorbeispurten sah, mit einer Zeit von 56.02 Sekunden und dem achten Rang zufrieden geben. Gold holte die WM-Zweite Femke Bol (52,67, Niederlande) vor den Ukrainerinnen Viktoriya Tkachuk (54,30) und Anna Ryzhykova (54,86). Krafzik zeigte sich im ARD-Interview unmittelbar nach dem Rennen enttäuscht über das verpasste Edelmetall, zumal sie wenige Tage vorher im Vorlauf noch eine neue persönliche Bestzeit von 54,32 Sekunden aufgestellt hatte – die im Entscheidungslauf Bronze bedeutet hätte. Wie denkt die 27 Jahre alte Sportlerin vom VfL Sindelfingen nun mit ein paar Tagen Abstand über die verpasste Chance? Diese Frage hat die Leichtathletin, die auch Lehrerin an der Heckengäuschule in Wiernsheim ist, im Gespräch mit unserer Zeitung beantwortet. Dabei hat sie auch ein Fazit einer für sie schwierigen Saison gezogen, in der Blessuren sie immer wieder vor Herausforderungen gestellt haben.

Carolina Krafzik spricht nach der EM in München von einer tollen Stimmung im Olympiastadion, wo sie selbst auf der 400-Meter-Hürdenbahn das Finale erreicht hat. Foto: privat

Carolina Krafzik spricht nach der EM in München von einer tollen Stimmung im Olympiastadion, wo sie selbst auf der 400-Meter-Hürdenbahn das Finale erreicht hat. Foto: privat

Vielleicht laufe ich am Dienstag noch beim Meeting in Luzern mit, aber das wird sich erst kurzfristig entscheiden. Es gäbe bis Mitte September auch noch andere Wettkämpfe, aber nach einer holprigen und auch langen Saison will ich jetzt in der Tat erst einmal entspannen und die Ferien genießen – denn bald geht auch die Schule wieder los.

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