Bolzplatz statt Bildschirm beim SV Illingen

Lokalsport

Der Verein spürt den Wandel im Jugendfußball deutlich. Doch beim traditionellen Fußballcamp wird klar: Die Leidenschaft ist noch da.

Zahlreiche Kinder und Jugendliche haben beim Fußballcamp des SVI Spaß. Foto: Fotomoment

Zahlreiche Kinder und Jugendliche haben beim Fußballcamp des SVI Spaß. Foto: Fotomoment

Illingen. Fußball ist nicht nur das Jonglieren mit dem Ball. Für Vereine wie den SV Illingen bedeutet er auch, im Jugendbereich immer wieder neu darum zu kämpfen, genügend Mannschaften zusammenzustellen. „Begeisterung für Fußball wecken“ – so beschreibt Jugendleiter Tim Strohäcker seine Aufgabe. Beim Fußballcamp seines Vereins blickt er auf die eigene Kindheit zurück: „Sechs Stunden auf dem Bolzplatz waren für uns ein Highlight.“ Seit neun Jahren ist er beim SVI aktiv und kennt die Entwicklung genau. Die aktuelle Situation beschreibt er als schwierig: Bis zur C-Jugend gelingt es noch, Mannschaften zu stellen, danach wird es zunehmend problematisch. „Das Interesse lässt nach“, sagt er. Handy, Konsole und soziale Medien würden eine immer größere Rolle spielen. „Die kommen nicht mehr raus.“

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