Unzeitgemäß

Leserbriefe

Wer Lust und Zeit hat, sollte sich ein Bild von der im Staatswald praktizierten Bewirtschaftung des Naherholungsgebietes Wald machen. Es bietet sich an, eine Rundwanderung von der K4504 am Unteren Richtweg Richtung Großglattbach bis zum Waldende, dann links Hummelweg, rechts den Hangweg entlang, übergehend in den Richtweg und dann wieder zum unteren Richtweg zu gehen. Auf dieser Strecke wird verdeutlicht, dass es bei dem Ökosystem Wald nicht um eine nachhaltige und umweltschonende Bewirtschaftung, sondern einzig und alleine um eine industrielle und in erster Linie lukrative geht. Billig, schnell und ohne Rücksicht auf Bodenschonung wird bei der Bewirtschaftung praktiziert. Alle 20 bis 30 Meter wird der Wald durchzogen von einer Rückegasse in Form einer Schneise mit abnormal tiefgründigen, verwüstenden Spuren. Die Folgen des Einsatzes der Forstmaschinen sind erheblich: Hohlräume im Waldboden werden zusammengepresst, dadurch wird die Vernetzung der Poren zerstört. Folglich kann ein Luftaustausch nicht mehr stattfinden, und auch der Wasserfluss wird reduziert.

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