„Wow, nicht schlecht für einen Montag!“ So war’s bei den Deftones in Stuttgart
Kultur
Die Alternative-Metal-Band Deftones ist am Montagabend in Stuttgart aufgetreten. Setlist und Kritik vom Konzert in der ausverkauften Schleyerhalle.
Chino Moreno von den Deftones, hier 2025 beim Roskilde Festival. Beim Konzert am Montag in Stuttgart haben wir auf Fotos verzichtet, weil die Vertragsbedingungen nicht akzeptabel waren.
(Foto: IMAGO/Gonzales Photo)
Seit weit über einem Vierteljahrhundert irrt Stephen Carpenters trotziges Gitarrenriff schon durch ein Labyrinth aus störrischen Beats, das Abe Cunninghams und Frank Delgado beisteuern, während sich Chino Moreno mal flüsternd, mal brüllend nach einer Apokalypse sehnt, die all den Druck, der auf ihm lastet, endlich ein Ende setzen, all den unerträglichen Lärm der Welt verstummen lassen könnte. Als die Deftones im November 1997 „My Own Summer (Shove It)“ veröffentlichten, schufen sie damit einen neuen Standard, an dem sich alle künftigen Nu-Metal-Songs messen mussten. Und wie intensiv, dramatisch und verstörend dieses Aufbegehren gegen die Überforderung noch immer wirkt, beweist die Band aus Sacramento/Kalifornien, als sie das Lied am Montagabend in der ausverkauften Schleyerhalle in Stuttgart spielt.
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