Wow-Villa statt Lost Place – Top-Manager rettet Ikone des Neuen Bauens

Kultur

Der Bertelsmann-Manager Thomas Rabe hat Henry van de Veldes bedeutendstes Wohnhaus vor dem Verfall bewahrt. Jetzt wird das Architekturjuwel von 1929 der Öffentlichkeit präsentiert.

Thomas Rabe hat Henry van de Veldes letztes eigenes Wohnhaus sorgfältig restauriert.

Thomas Rabe hat Henry van de Veldes letztes eigenes Wohnhaus sorgfältig restauriert.

(Foto: Florian Holzherr/VG-Bild-Kunst 2025/Prestel Verlag)

Immer, wenn der Vater mit seinen Kindern am Haus Schulenburg entlang geht, sagt er: „Schaut, das ist das Haus von Henry van de Velde.“ Der Sohn Volker denkt sich, dieser van de Velde muss ein wichtiger Mann sein. Er findet die von 1913 bis 1914 erbaute Villa interessant, weil es so ganz anders aussieht als die anderen Häuser in der Gegend. So kann man also auch leben. In einem Haus mit mächtigem Dach, Turm, Giebeln, schönen Fenstern. In der Nachkriegszeit im sozialistischen Gera war das – und die baukulturelle Früherziehung des Vaters hatte Folgen.

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