Wo die Täter auch Opfer sind und umgekehrt: das Stück „Ellen Babic“
Kultur
Maya Fanke inszeniert das Psycho-Spiel „Ellen Babic“ am Studio Theater – ein Stück zu Metoo und über die Grauzonen menschlicher Beziehungen.
Burkhard Wolf und Esrah Ugurlu in „Ellen Babic“
(Foto: Stephan Haase)
Regen bedeutet meistens Unheil. In „Ellen Babic“, Marius von Mayenburgs Psycho-Spiel für zwei Frauen und einen Mann, schüttet es wie aus Kübeln, als Wolfram (Burkhard Wolf) zum Glas Wein bei seiner Kollegin Astrid (Schirin Brendel) aufschlägt. Wolfram ist Astrids Vorgesetzter; Direktor jenes Gymnasiums, an dem Astrid Englisch unterrichtet. Das Treffen der beiden sei quasi dienstlich, beruhigt Astrid ihre Freundin Klara (Esrah Ugurlu), die über Wolframs Besuch überhaupt nicht erfreut ist. Klara kennt Wolfram noch aus ihrer eigenen Zeit als Schülerin, sie ist wesentlich jünger als Astrid, und befürchtet, Wolfram könne sie an ihrem ungewöhnlichen Namen erkennen.
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