Wie viel Sex steckt in „Wuthering Heights“?
Kultur
Der englische Klassiker „Sturmhöhe“ von Emily Brontë ist schon oft verfilm worden. Aber so viel Erotik wie hier hat man anderswo noch nicht gesehen.
Jacob Elordi und Margot Robbie
(Foto: Warner Bros. Pictures)
Die erste Adaption im Stummfilmformat von Emily Brontës „Wuthering Heights“ (auf Deutsch: „Sturmhöhe“) geht auf das Jahr 1920 zurück. Seitdem wurde der 1847 unter einem männlichen Pseudonym veröffentlichte Roman mehr als zwanzig Mal fürs Kino und Fernsehen verfilmt. Im Schnitt alle drei bis vier Jahre arbeiteten sich Filmschaffende an der toxischen Liebesgeschichte ab, deren Anziehungskraft in ihrer Undurchdringlichkeit liegt: zwei Ich-Erzähler, keine Identifikationsfigur, keine moralischen Einordnungen – und definitiv kein Happy End. Auf die zeitgenössische Leserschaft des viktorianischen Englands wirkte das verstörend. Aber gerade diese düstere Verstörungskraft und radikale Ambivalenz haben dem Roman seinen Status als wegweisenden Klassiker der Weltliteratur eingebracht.
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