Wie „Tanzende Idioten“ im Stuttgarter Schauspielhaus beeindrucken

Kultur

Regisseur Thorsten Lensing wagt im Schauspiel Stuttgart das Unmögliche: Er bringt die Vergänglichkeit auf die Bühne. Es entstehen poetische Bilder, ein Kater hat einen großen Auftritt.

Szene aus dem Stück „Tanzende Idioten“ von Thorsten Lensing im Schauspielhaus Stuttgart. Szene mit Willi Kellers, Ursina Lardi, Sebastian Blomberg (vordere Reihe, v. li.),  Benjamin Eggers-Domsky, André Jung, Karin Neuhäuser (hintere Reihe, v. li.)

Szene aus dem Stück „Tanzende Idioten“ von Thorsten Lensing im Schauspielhaus Stuttgart. Szene mit Willi Kellers, Ursina Lardi, Sebastian Blomberg (vordere Reihe, v. li.),  Benjamin Eggers-Domsky, André Jung, Karin Neuhäuser (hintere Reihe, v. li.)

(Foto: Armin Smailovic)

Die größte Kränkung im Leben eines Menschen ist nicht der Tod, sondern das Sterben. Es ist ein schier unvorstellbarer Vorgang. Das Unvorstellbare auf die Bühne zu bringen, gelingt nur äußerst selten. Thorsten Lensing ist einer der Regisseure, der sich unbekümmert von Moden und Stilen genau dorthin wagen, wo viele längst aufgegeben haben, ins Reich des freien Spiels, der Psychologie, der Poesie. Er sagt: Ein Mensch stirbt. Das ist das Drama überhaupt. Lasst es uns versuchen.

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