Wenn die Schlange von der sterbenden Welt singt

Kultur

Um Macht, die Ausbeutung des globalen Südens und Raubbau in der chilenischen Atacama-Wüste geht es in Ivana de Vivancos Schau in Esslingen. Zudem: Junge Kunst der Generation Z.

Das Schlangenkostüm der Künstlerin Ivana de Vivanco in der Villa Merkel.

Das Schlangenkostüm der Künstlerin Ivana de Vivanco in der Villa Merkel.

(Foto: Roberto Bulgrin)

Die giftgrüne Farbe der Lithium-Becken gräbt sich in die Bilder aus der Atacama-Wüste. Mit dem Rohstoff, der in riesigen Anlagen in der chilenischen Ödnis extrahiert wird, werden Akkus für Mobiltelefone hergestellt. Dazu werden Massen an Wasser aus den Oasen abgepumpt, was den Menschen dort ihre Lebensgrundlage raubt. In diesem postkolonialen Kosmos bewegt sich die Künstlerin Ivana de Vivanco. Die Esslinger Galerie Villa Merkel widmet der chilenisch-peruanischen Grenzgängerin zwischen Malerei, Video, Skulptur, Installation und Performance eine Ausstellung. „Wie klingt das Weinen einer Schlange?“ ist bis zum 7. Juni zu sehen. Die Vernissage findet am 7. März, um 17 Uhr statt

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